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Was ist ein digitaler Planer?

Diese Frage möchte ich doch noch als allererstes beantworten, und es geht mir hier nicht um die «richtige» oder «falsche» Definition, sondern eher um eine Eingrenzung des Begriffs. Ich habe gemerkt, dass viele, die sich für den Kurs anmelden, unter «digital planen» eigentlich ganz generell das papierlose Planen verstehen, also das Planen auf einem digitalen Gerät. In der Regel zusammen mit Apps/Tools wie Apple oder Google Kalender, Notion, Asana, OneNote, Apple Notizen, usw., welche dann die digitalen Planer sind. Aber um diese Art von digitalen Planern geht es genau nicht.


Eingrenzung des Begriffs

Der Begriff «digital planner» hat sich in Amerika eingebürgert für die PDF-Planer, um die es in diesem Kurs geht. In den Suchergebnissen setzt sich das deutsche Pendant «digitaler Planer» auch langsam durch im Zusammenhang mit den PDF-Planern. Meist wird aber auch in Kombination mit dem Begriff «Goodnotes» gesucht. Spätestens dann ist klar, dass die PDF-Planer gemeint sind.

In diesem Minikurs (und auch auf meiner Website) verwende ich die Begriffe folgendermassen:
  • Digital planen: Verwenden eines digitalen PDF-Planers
  • Digitales Notizenschreiben: Verwenden eines digitalen PDF-Notizbuchs
  • Notizen-App: Apps wie Goodnotes, Noteshelf, Notability, ..., die benötigt werden, um den PDF-Planer oder das PDF-Notizbuch überhaupt nutzen zu können.
  • Oft verwende ich den Begriff «digitaler Planer» auch stellvertretend für «digitales Notizbuch», «digitaler Journal», «digitales Rezeptbuch», usw. Es gibt da ja extrem viele Formen, die so ein digitaler Planer annehmen kann.


Was also ist ein digitaler Planer und was kann der?

Zusammengefasst ist ein digitaler Planer eine digitale Version des Papier-Planers.
  • Sehr oft ist die Optik an einen physischen Planer angelehnt.
  • Der digitale Planer ist technisch gesehen einfach eine interaktive PDF-Datei (d.h. mit Hilfe von Hyperlinks kannst du zwischen den Seiten navigieren.)
  • Ein digitaler Planer ist selbst KEINE (Kalender)-App.
  • Damit du herumnavigieren und in dieses PDF kritzeln kannst, benötigst du aber eine Notizen-App, wie z.B. Goodnotes (später mehr dazu).

Das Geniale am digitalen Planer ist, dass er das «look and feel» eines physischen Planers imitiert, zusätzlich aber durch digitale Annehmlichkeiten wie «rückgängig machen», löschen, verschieben, Suchfunktion von handschriftlichen Notizen, copy/paste, ... aufgepeppt wird.

Gegenüber einem «traditionellen, digitalen Planer» (Apps wie Apple/Google Calendar und Co., sh. oben.) wiederum hat der PDF-Planer ganz klar den Vorteil, dass du «von Hand» hineinkritzeln kannst und extrem viele Möglichkeiten in der Gestaltung hast.